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George Thorogood & The Destroyers “Live At Rockpalast 1980”    Zurück zur Übersicht - Back to the previous page

George Thorogood - Rockpalast 1980

George Thorogood - Rockpalast 1980

Tracklisting CD 1: (TT: 40:54)

01.  House Of Blue Lights
02.  Kids From Philly
03.  I’m Wanted
04.  Cocaine Blues
05.  Medley: House Rent Blues /
05.  One Scotch, One Bourbon, One Beer
06.  It Wasn’t Me
07.  Madison Blues

Label: MIG Music In Germany

Tracklisting CD 2: (TT: 43:15)

01.  Goodbye Baby (Can’t Say Goodbye)
02.  New Hawaiian Boogie
03.  Can’t Stop Lovin’
04.  Who Do You Love
05.  Bottom Of The Sea
06.  Night Time
07.  No Particular Place To Go
08.  Reelin’ And Rockin’

Web: www.mig-music.dex

BOOGIE BLUES ROCK

Für Beerdrinkers - Hellraisers - Flaschenhalsliebhaber - Partyhengste

USA

Die erste musikalische Bekanntschaft mit GEORGE THOROGOOD gab es 1979, als ich in einem Musikmagazin – ich glaube es war die „Sounds“ gewesen – das vorgestellte Album „Move It On Over“ entdeckte. Ich befand mich damals auf einem regelrechten Blues Tripp – im gleichen Jahr hatte ich mit dem Gitarrespielen angefangen – und kaufte alles an Vinyl, dessen ich handhabhaft wurde. Die Platte war einfach saugeil – von vorne bis hinten – und seitdem habe ich mir eigentlich alles von diesem großartigen Musiker besorgt. Er war einer der ersten „weißen“ Musiker, die für ungehobelten rauhen Boogie-Blues-Rock standen und er war auch der Gitarrist, der die Slidegitarre so richtig kommerziell etablierte. Am Tage der Veröffentlichung dieses Rockpalast-Packages feiert George seinen 67. Geburtstag und er ist immer noch aktiv und musikalisch wirklich gut beieinander, wie das die 2011er CD “2120 South Michigan Ave.” sehr gut gezeigt hat.

1980 war er zu Gast im WDR-Rockpalast und legte ein furioses Konzert hin, das Kritiker und Fans begeisterte. Sehr schade, dass es damals nie für eine der großen Rockpalastnächte gereicht hat, denn so war der Musiker aus Delaware (gibt es überhaupt noch andere Acts aus Delaware?) nur einigen Wenigen Musikfans vorbehalten in Deutschland. Die „kleinen“ Rockpalastkonzerte wurden seinerzeit eigentlich nur im WDR und im NDR und manchmal auch im SWF gezeigt, Bayern verzichtete noch viele Jahre auf das Rock’n’Roll-Teufelszeug, man merkte erst dort Ende der 80er Jahre, dass es auch eine rockbegeisterte TV-Glotzerszene jenseits der “30” gab. Vielleicht wollte man aber auch einfach keine Konkurrrenz zu den langweiligen „Schlachthof“ oder „Live aus dem Alabama“ Sendungen aufbauen. Dort spielten immerhin musikalische Größen wie „Trio“ oder die “Erste Allgemeine Verunsicherung”. Okay - nix gegen die EAV, die waren humorvoll und hatten paar coole Nummern. Später sollte GT dann doch noch verdientermaßen bei einem Rockpalast-Festival über die Bühne brettern, nämlich 1995 bei der ersten Wiederauflage der legendären “Loreley”-Festivals.

Die Mitstreiter des Rockpalast-Konzertes waren die gleichen wie beim „Move It On Over“ Album, Jeff Simon am Schlagzeug und Billy Blough am Bass sorgten mit dem Chef für knapp 1 ½ stündige  Partystimmung in Dortmund, dazu kam noch Hank „Hurricane“ Carter am Saxophon, den George nach dem zweiten Twist’n’Roller „Kids From Philly“ auch artig beim Publikum vorstellt. Der Holzbläser gehörte ab dem vierten 80er Album „More George Thorogood and the Destroyers“ einige Jahre zum festen Lineup der „Destroyers“. Der 15teilige Set (gleiches Tracklisting wie auf der DVD) bestand bis auf eine Ausnahme aus Klassikern der Blueshistorie mit vom Original größtenteils losgelösten Cover Versionen: „I’m Wanted“ (Original: Willie Dixon) ist ein krachender Boogie- Headbänger, der „Cocaine Blues“ kommt mit Bassist Blough und einem fröhlichen Country-Polka-Basslauf. Die Sau wird rausgelassen im 10minütigen Medley „House Rent Blues / One Scotch, One Bourbon, One Beer“, in dem es ein köstliches Q&A (Frage & Antwort) Spielchen von Gitarrist und Saxophonist gibt. Es folgen die schnellste Nummer des Konzertes (“It Wasn’t Me”, 200 bpm) und das Slidegitarrengewitter “Madison Blues”. Die Originale stammen von Chuck Berry und Elmore James.

Mit dem letztgenannten Master & Inventor der elektrischen Slidegitarre geht es weiter auf CD 2: Der Slow Blues “Goodbye Baby (Can’t Say Goodbye)” kehrt einmal die gefühlvolle Seite von GT ans Oberlicht, Saxophonist Carter glänzt mit einem wundervollen schnulzigen Solo - eine Nummer, das auch jedem “Mink DeVille”-Fan gefallen sollte. Der “New Hawaiian Boogie” und “Can’t Stop Lovin” stammen ebenfalls aus der Feder des 1963 im Alter von 45 Jahren verstorbenen “King Of The Slide Guitar” (Elmore James) - dass GT zurecht an dessen Thron sägen durfte, zeigt er hier einmal mehr in einem mitreißendem Beitrag. Die Frage ins Publikum <does anyone have some special requests tonight?> wird grölend mit “Move It On Over” und “Who Do You Love” beantwortet. Den 1979er Albumtitel ignoriert GT - warum auch immer - den “Bo Diddley”-Knaller, der sich damals sogar in den US Billboard Charts platzieren konnte, bringt er in seiner typischen unwiderstehlichen Art.

VÖ: 24.02.17

Verfügbar: DVD+2-CD & 2-CD & Digitales Album

Empfehlung: K K K K K K K K K K

Web:  http://www.georgethorogood.com/ & http://www.rockpalastarchiv.de/concert/thorogood.html

TOURDATEN

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Legende KAUFEMPFEHLUNGEN

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NDS - 1,749

Sagenhaftes Album, gehört in JEDE Sammlung, für die einsame Insel

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NDS 1,750

Sehr gutes Album, genre-spezifisch unter den  besten 1000 aller Zeiten

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NDS 1,850

Empfehlenswertes Album, gehört in die gut sortierte Plattensammlung

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NDS 1,950

Ganz gut gelungen, es gibt aber vergleichbare Alben im Genre

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NDS 2,050

Kann man hören, rein in die Sammlung,  bei Bedarf wieder hervorholen

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NDS 2,150

Durchschnittliches Album,  nur für Edel-Fans empfehlenswert

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NDS 2,250

Nicht so gelungen, es gibt Bessere im Genre und auch von diesem Act

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NDS 2,350

Langweilig, Weihnachtsgeschenk für Feinde und Finanzbeamte

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NDS 2,450

Schwaches Album, CD und  Cover als Unterlage im Katzenklo

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NDS 2,550

Grauenhaftes Album, ab damit in die Verbrennungsanlage

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NDS 2,650

Kackastrophal, ein Verbrechen an der musikalischen Menschheit

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